Bonjour Gweltas, une reponse avant de partir en vacances pour 2 semaines a faire un peu d'alpinisme dans les Hohe Tauern (Carinthie, Salzburg) le logiciel Jaliya V4 est pret pour telechargement depuis hier ! http://www.kora-music.com, page de telechargement, il faut d'abord installer le logiciel instv4.exe (12mb) et puis les sons des instruments wavev4.exe (15mb), si c'est trop gros pour votre ligne Bretonne, je peu vous l'envoyer en CD je serais content d'apprende si tout fonctionne correctement quant aux Koras de plus de 21 cordes, il est la question de s'en habituer des cordes basses additionels - pouce droit: Bb-F-A-C ou ´C-Bb-F-A-C au lieu de F-A-C, pouce gauche: F-A-C-D ou F-G-C-D au lieu de F-C-D, mais ca vaut l'effort, sinon pour obtenir A basse sur une 21-cordes if faut reaccorder D basse a A ou Bb, le C etant trop important pour etre change quelques morceaux Casamancais (Mama Manneh) sont joues en accord Silaba = F majeur en mode mixolydien avec base tonale C, c'est important d'avoir des autres basses prominents dans cette gamme, donc on emploie Bb (22, droite 1) et D (23, gauche 2) et aussi ´C (24, au milieu) des autres morceaux (Yayang) egalement en accord Silaba = F majeur sont joues dans le mode phrygien avec base tonale A, (23, gauche 2) avec Bb (22, droite 1) et ´C (24, au milieu) je suis tres curieux des enregistrements de Sidiki Diabate, on parlera sur echange, merci d'avance j'ai recu un Mvet du Cameroun couramment, c'est tres interessant come instrument idiochorde, avec 4 cordes coupes du bois du manche sur un chevalet, accordables a tous 2 cotes comme la Kora, la cote gauche est l'octave basse de la cote droite (longeur 2/1), je pense que je vais l'integreer dans Jaliya V4, in sha' allah a bientot Harald

Tonleitern und Modi





Die "klassische" Kora

Steg mit 21 Saiten

Die wichtigsten Saiten haben eigene Namen. Die tonale Stufe der Saite in der Tonleiter ist in Klammern angegeben: z.B. VI3 = 6.Stufe in der 3.Oktave, wenn die Kora in C-Dur gestimmt wird, ist dies A3, wenn sie - wie meistens - in F-Dur gestimmt wird, ist dies D3.

(Hinweis: die Oktaven sind von 2 bis 5 nummeriert, denn es Koras mit einer zusätzlichen Basssaite in Oktave 1, siehe unten)


Die Kora ist heptatonisch gestimmt - das bedeutet, dass die Oktave in 7 Noten unterteilt wird (Stufen I-II-III-IV-V-VI-VII), wie z.B. C-Dur oder die weissen Tasten am Klavier.

Die Kora hat einen Tonumfang von mehr als 3 Oktaven.
Hier auf Basis von F-Dur, der Standardstimmung für die Kora namens Silaba, Skala F-G-A-B-C-D-E, siehe Skalen und Stimmungen:

die tiefe Oktave 2 (der Bassbereich) ist unvollständig (F-C-A-B),
die untere mittlere Oktave 3 ist vollständig (F-G-A-B-C-D-E),
die obere mittlere Oktave 4 ist vollständig (f-g-a-b-c-d-e),
die hohe Oktave (der Diskantbereich) ist unvollständig (f-g-e).

eine andere wichtige Stimmung wird Sauta genannt, das entspricht dem lydischen Modus in F, wobei alle B um einen Halbton auf H erhöht werden, Skala F-G-A-H-C-D-E, siehe Skalen und Stimmungen

Die Anordnung der Saiten ist in den mittleren 2 Oktaven diatonisch, d.h. die Tonleiter wird rechts (F) links (G) rechts (A) links (B) im Zickzack aufsteigend gespielt (mit den Daumen - Grossbuchstaben - im unteren und den Zeigefingern - Kleinbuchstaben - im oberen Bereich), der Bassbereich (F-C-A-B) wird nur vom linken Daumen und der Diskantbereich (f-g-e) wird nur vom rechten Zeigefinger gespielt.
Die Note (x) wird ebenfalls vom rechten Zeigefinger gespielt, ist aber ein Percussioneffekt, der durch Klopfen auf den rechten Handgriff ausgeführt wird - siehe Bulukondingo Podi.

Die Saiten und ihre harmonische Funktion

Die tiefste Saite rechts (Stufe I in Oktave 3) bildet normalerweise den Grundton und wird Timbango genannt.

Zwei Saiten - eine Quint (Stufe V) - über dem Timbango liegt der Timbango a Jingkandango, der "Antworter" des Timbango. Er wird in vielen Stücken besonders im Tiliji-Repertoire (Westen von Gambia, Senegal, Guinea Bissau), als Wechselbass, alternierend mit dem Timbango gespielt. Kelefaba und N Teri Jato sind bekannte Korastücke im "normalen" F-Dur - C7 oder ionischen Modus mit der Skala F-G-A-B-C-D-E. Dies entspricht dem Wechsel Tonika (Stufe I) - Dominante (Stufe V) in westlichen Harmonien.

N Teri Jato
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Die tiefste Saite links (Stufe I) liegt eine Oktave unter dem Grundton und heisst Timbamba (in Gambia) oder Bakumba (in der Casamance). Er wird als Verstärkung und Kontrastierung des Timbango als Grundton eingesetzt.

Die zweittiefste Saite links, das ist die Quint (Stufe V) über dem Bakumba, bzw. eine Oktave unter dem Jingkandango, nennt man Dibong. Sie hat dieselbe Funktion wie der Jingkandango, d.h. sie "antwortet" dem Timbango.

Die dritte Saite links - die Sext (Stufe VI) über dem Bakumba - heisst Alla la ke, nach dem bekannten Stück, in dem diese Saite dominierend den harmonischen Wechsel zwischen Stufe I (Dur oder lydischer Modus) und Stufe VI vorgibt. Das ist D-Moll, die parallele Moll zu F-Dur. Wenn die Kora in Silaba gestimmt ist, dann ist es der aeolische Modus, Skala D-E-F-G-A-B-C. Wenn sie in Sauta gestimmt ist, dann ist es der dorische Modus, Skala D-E-F-G-A-H-C, siehe Skalen und Stimmungen).Viele Stücke aus dem Tilibo-Repertoire (Osten von Gambia und Senegal, Mali) wie z.B.Douga sind im D-Moll Modus.

Douga
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Die vierte Saite links, das ist die Septime (Stufe VII) zum Bakumba, wird zusammen mit der zweiten Saite rechts, das ist die Terz (Stufe III) zum Timbango, Kumare genannt. Dieses Intervall bildet die harmonische Basis von vielen Stücken aus der Casamance und Guinea Bissau, wie z.B. Cheddo oder Abdou N'Diaye, die als Grundton die Stufe III verwenden, d.h. im phrygischen Modus, Skala A-B-C-D-E-F-G gespielt werden.
Cheddo
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Nur diese Bass-Saiten haben besondere Namen. Alle höheren Saiten, die ja Oktaven der benannten darstellen, werden einfach Kara la dingo (kleine Saiten) genannt.

Die drei höchsten Saiten rechts (die zweifache Oktave vom Timbango, dessen Sekund und Terz (Stufen I,II,III)) tragen den Namen Lenglong, sie werden häufig gemeinsam im Akkord als rhythmische und percussive Akzentuierung in Form einer Ostinato-Figur gespielt (siehe Akkordtechnik Sariro).

Alle Saiten, die in einer Oktav- oder Quintbeziehung zu einer anderen stehen (wie F - C - f - c), heissen Kumbengo. Dieses Wort bezeichnet aber auch noch das rhythmische Grundmuster und allgemein die (korrekte) Stimmung, die immer zuerst über Oktaven und Quinten überprüft wird.

Die Casamance Kora

Steg mit 23 Saiten


Hier kommt auf beiden Seiten eine Bass-Saite dazu. Rechts die Stufe IV (in C-Dur: F, in F-Dur: B), links die Stufe II (in C-Dur: D, in F-Dur: G). Ausserdem wird die 3.tiefste Saite links von Stufe VI auf Stufe III hinuntergestimmt.


In der Casamance spielt man auch Koras mit mehr als 21 Saiten. Die zusätzlichen Saiten füllen die Lücken im Bassbereich, verdoppeln andere Saiten, um Spezialeffekte zu ermöglichen und erweitern das tonale Spektrum. Es gibt Koras mit 22, 23, 25 und sogar 28 Saiten (Quelle für dieses Stimmsystem: Jali Meseng Cissokho, Ziguinchor). Sie erlauben dem Musiker, ohne umstimmen zu müssen in einem anderen Modus zu spielen.

22-saitige Koras gibt es auch in Gambia und in Guinea Bissau. Sie haben rechts als zusätzliche tiefste Saite die Quart über dem Bakumba (Stufe IV), genannt Panchang. Ein bekanntes Stück, das den Panchang als Grundton verwendet ist z.B. Kaira. Dieses Stück wird im lydischen Modus gespielt, das ist in der Stimmung Silaba die Skala B-C-D-E-F-G-A. Für die normale (Mali) Version des Stückes wird die Kora in Sauta gestimmt, ebenfalls lydischer Modus, aber Skala F-G-A-H-C-D-E, siehe Skalen und Stimmungen. Auch moderne, afrokaribische Kompositionen oder Adaptierungen ("Guantanamera") benötigen den Panchang für die westliche I - IV - V - IV Harmonien.

Kaira
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Als 23. Saite wird links als zweittiefste Saite der Linyang eingeschoben. Er wird entweder auf die Sekund (Stufe II) oder auf die Terz (Stufe III) über dem Bakumba gestimmt. Als Terz und in Verbindung mit den Kumare-Saiten bildet er den Grundton für Stücke im phrygischen Modus, Skala A-B-C-D-E-F-G, wie Yayang.

Yayang
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Als Sekund (Stufe II) ist der Linyang ein Wechselbass zum Dibong (Stufe V), das ist der Grundton für Stücke im mixolydischen Modus, Skala C-D-E-F-G-A-B, wie Mama Manneh.

Mama Manneh
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Weitere bis zu drei Saiten werden in einer zusätzlichen, mittleren Reihe angebracht, die erste in einer Kerbe oben am Steg, die anderen beiden laufen durch Löcher im Steg. Sie werden Temajulo kiling, fula, saba (innere Saiten 1, 2, 3) genannt. Temajulo kiling wird auf die Oktave unter dem Dibong (Stufe V) gestimmt und verstärkt diesen als Grundton. Temajulo fula ist eine Verdopplung des Alla la ke (Sext/Stufe VI über dem Bakumba) und Temajulo saba eine Verdopplung der Sekund/Stufe II über dem Timbango. Diese Saiten werden hauptsächlich für das Casamance-typische Repertoire von Stücken im mixolydischen Modus verwendet, in denen der Dibong den Grundton bildet.

Steg mit 28 Saiten


Hier kommen die 3 inneren Saiten Temajulo, eine Bass-Saite links (Alla la ke) und 2 hohe Lenglong-Saiten links (Verdoppelung von Stufe V in Oktave 4) und rechts (Stufe V in Oktave 5) dazu.

Man kann das Casamance-Repertoire aber (eingeschränkt) auch auf einer 21-saitigen Kora spielen:
In diesem Fall wird eine für das Stück nicht benötigte Saite - üblicherweise die dritttiefste links (Alla la ke oder Sext/Stufe VI über dem Bakumba) auf den Panchang (Quart/Stufe IV über dem Bakumba) oder auf den Linyang (Sekund/Stufe II oder Terz/Stufe III über dem Bakumba) gestimmt. Bei einer 22-saitigen Kora ist der Panchang bereits vorhanden. Die Stücke im phrygischen und mixolydischen Modus werden durch die zusätzliche Bass-Saite besonders attraktiv, weil der Panchang als Überleitung auf den Linyang und auf den Dibong dient.

Die Software Kora Jaliya unterstützt sowohl die 21-saitige, "klassische" Kora, wie eine 23-saitige Casamance Kora, bei der Alla la ke durch Linyang auf Terz ersetzt ist und die zusätzlich mit Panchang und Linyang auf Sekund ausgestattet ist und somit den phrygischen und mixolydischen Modus ermöglicht.


Modale Beziehungen

Durch die Anlage der Saiten bei der 21-saitigen, "klassischen" Kora wird die tiefste Saite rechts und links als natürlicher Grundton und dessen Oktave empfunden. Jedoch haben viele Korastücke eine andere tonale Basis - d.h. eine andere Saite als Grundton. Je nach der verwendeten Stimmung führt dies in einen anderen Modus und somit zu einem anderen harmonischen Charakter der Musik.

Die folgende Übersicht zeigt die modalen Zusammenhänge in F-Dur abhängig von Stimmung und Grundton. Im Repertoire der Koramusik sind überwiegend die aufgelisteten Modi gebräuchlich.

Stimmungen Silaba, Hardino, Tomora Ba
(sie entsprechen weitgehend der Dur-Tonleiter):

Grundton Skala Modus typisches Stück
Timbango F F G A Bb C D E f Dur / ionisch Kelefaba
Linyang A A Bb C D E F G a phrygisch Cheddo
Panchang Bb Bb C D E F G A Bb lydisch Kaira
Dibong C C D E F G A Bb C mixolydisch Dandan Nyarya
Allalake D D E F G A Bb C d aeolisch Sakhadougou

Stimmung Sauta (Dur-Tonleiter mit erhöhter Quart):

Grundton Skala Modus typisches Stück
Timbango F F G A H C D E f lydisch Lambang
Linyang A A H C D E F G a aeolisch Asumka
Allalake D D E F G A H C d dorisch Douga

Stimmung Tomora Mesengo (regional unterschiedliche Tonleiter, ähnlich Moll):

Grundton Skala Modus typisches Stück
Timbango F F G Ab Bb C D Eb f dorisch Tara
Linyang Ab Ab Bb C D Eb F G Ab lydisch Mamadou Bitiki

zusätzlich zu den traditionellen Stimmungen werden auch unübliche verwendet, wie zum Beispiel die "Espagnol" genannte:

Grundton Skala Modus typisches Stück
Timbango F F G A Bb C D Eb f mixolydisch kein Beispiel





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